DIE KAMMER
Die alten Weggefährten Matthias Ambré, seines Zeichens Ex-Produzent und -Gitarrist der Gothic-Formation ASP, und Marcus Testory, Gründer des schwarzen Kammerorchesters Chamber, wandeln seit 2011 unter dem Namen Die Kammer auf gemeinsamen, musikalischen Pfaden. Ihre Songs sind handgemacht, in bewährter Singer-Songwriter-Tradition. Von melancholischen und morbiden Balladen bis zu kraftvollen, mitreißenden und lauten Gassenhauern. Irgendwo zwischen Folk, Indie und Rock, zwischen Wienerlied, Grunge und Hochklassik hat sich Die Kammer ihr kleines, neues Zuhause erbaut. Ein versiertes, fünfköpfiges Kammerorchester aus Cello, Viola, Violine, Tuba und Drums unterstützt Ambré und Testory mit leisen wie lauten Tönen und schafft so ihr einzigartiges Klangbild. Mit unverwechselbaren Leadvocals und dem für Die Kammer so charakteristisch gewordenen Pulsieren der Tuba erzeugt dieses Orchester eine magische Atmosphäre und eine enorm breite Palette von Emotionen. Die Kammer animiert zum Tanzen, bringt zum Lachen, lässt verloren geglaubte Erinnerungen wach werden, erzeugt Gänsehaut, lässt träumen und rührt zu Tränen. Jetzt aber wird das Zimmerchen geschrumpft: Im März erscheint die EP „Minimized“ mit neun Songs, arrangiert in radikal minimierten Gitarre-Gesang-Versionen. Drei davon sind brandneue Songs, drei sind besondere Varianten bekannter Kammer-Songs und drei weitere sind wagemutige Neuauflagen aus der Vor-Kammer-Zeit. Akustisch zerbrechlich, reduziert auf Emotion, intim und intensiv interpretieren Testory und Ambré hier ihre Songs – um dann im Herbst wieder in voller Besetzung auf Tour zu gehen: Am 18. Oktober spielt Die Kammer im Hamburger Nochtspeicher.